Ein Workshop zum Thema Nachhaltigkeit in der Wirtschaft fand am 12. Dezember 2025 statt und wurde von Herrn Ioannis Theocharis im Rahmen des Re-Direction-Projekts durchgeführt. Die Veranstaltung brachte Teilnehmende mit unterschiedlichem akademischem und beruflichem Hintergrund zusammen, um zentrale Nachhaltigkeitskonzepte zu diskutieren und praktische Erfahrungen auszutauschen. Das Treffen begann mit einer Vorstellungsrunde, der Klärung technischer Fragen und der Vorstellung der Ziele des Workshops, was die Grundlage für eine fokussierte und interaktive Diskussion schuf.
Der zentrale Teil des Workshops war der Präsentation der „Donut-Ökonomie“ gewidmet, die die Bedeutung des Gleichgewichts zwischen menschlicher Entwicklung und den ökologischen Grenzen des Planeten hervorhebt. Es wurde betont, wie wichtig der Übergang von traditionellen linearen Geschäftsmodellen zu zirkulären und regenerativen Modellen ist, die soziale und ökologische Auswirkungen berücksichtigen. Besonderes Augenmerk galt den planetaren Grenzen, dem Stakeholder-Kapitalismus sowie der Rolle von Governance und Eigentumsstrukturen bei der Gestaltung nachhaltiger Geschäftspraktiken.
Die Teilnehmenden beteiligten sich aktiv an der Diskussion und teilten ihre eigenen Erfahrungen bei der Umsetzung nachhaltiger Praktiken, insbesondere im Kontext schwieriger sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Herausforderungen der Umsetzung nachhaltiger Entwicklung in Ländern, die sich im Krieg befinden. Zudem wurde der Mangel an Bewusstsein für ökologische Auswirkungen thematisiert, unter anderem anhand von Beispielen studentischer Initiativen im Bereich des nachhaltigen Tourismus.
Im abschließenden Teil des Workshops wurde der Fokus auf die praktischen Hindernisse gelegt, mit denen Unternehmen beim Übergang zu nachhaltigen Modellen konfrontiert sind, darunter hohe Kosten, regulatorischer Druck sowie begrenzte zeitliche und finanzielle Ressourcen. Die Bedeutung institutioneller Unterstützung, eines effektiven Zeitmanagements und kooperativer Ansätze wurde hervorgehoben. Als erfolgreiches Beispiel wurden kooperative Modelle aus dem Baskenland genannt, die zeigen, wie Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und effektive Governance erfolgreich miteinander verbunden werden können.
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